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von noart

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Weltverbesserer; Opium für das Volk

Auf dieser Welt gibt es unzählige Gruppen, religiöser oder/und politischer Natur, deren erklärtes Ziel es ist die "Welt" oder das was sie davon kennen, also meist nicht viel, zu verändern und zu bessern.

Die "Welt" sind immer die anderen, weil diese Gruppen deren erklärtes Ziel es ist zu bessern, schon die Besseren sind und sie die wenigen Auserwählten und der Rest eben die "Welt" ist.

Auf dieser Welt und auch und speziell in Deutschland gibt es vielerelei Gruppen deren Anliegen "An unserem Wesen soll die Welt genesen" ist.

Ist ein alter Nazi-Spruch, aber diese kleinen konkurrierenden Gesellschaften verstehen sich selbstverständlich nicht als Nazis. Sie sind es auch nicht unbedingt. Damit würde man allen Gesellschaften die gute Absichten für Alle haben unrecht tun.

Gehen sie doch auch manchmal im Namen des Herrn J.C. bekehren. Und diesen Namen für seine Zwecke, Zielsetzungen zu beanspruchen kann ja wohl nicht generell schlecht sein.

Persönlich gehöre ich allerdings keiner guten Gesellschaft an; mir ist bis jetzt noch keine untergekommen.

Ich selbst habe schon das eine oder andere Mal durch die Barmherzigkeit von überzeugten Christenleuten überlebt.

Nur der logische (Kurz-)Schluss, daß jede Gruppierung die den Namen von J.C. lobpreist und nebenbei barmherzige Dinge im vollen Licht der Öffentlichkeit tut, nur Gut sein kann ist nach meiner bescheidenen Meinung etwas naiv. Es ist sicherlich ein gutes Alibi.

Es geht hier um totalitäre Weltverbesserergruppen, Gruppen, auch christliche Organisationen oder Orden, mit hierarchisch totalitären Strukturen.

Jede dieser Gruppen steht in Konkurrenz mit anderen Gruppen, wenn sie einen Anspruch auf Exklusivität hat. Exklusivität in dem Sinne, daß nur wenn alle Regeln dieser Gesellschaft befolgt werden, eine Besserung für Alle die Folge sein könnte.

So hat denn jede Weltverbesserer-Gruppierung eine Notwendigkeit ständig neue Mitglieder und Mitstreiter zu suchen und zu rekrutieren. Erstens um nicht unterzugehen durch Überalterung, zweitens um den Ziel der Menschheitserhebung näher zu kommen.

Kochrezepte um totalitäre Gruppen zu gründen oder zu erhalten finden sich bei der Lektüre der Geschichte von Geheimgesellschaften, Religionen, Sekten, sektenähnlichen Strukturen genug. Sektengründer oder Gruppenleiter ist eigentlich ein Lehrberuf, der die Fähigkeit von selbstständigem erschliessen von bereits vorhandem Wissen voraussetzt.

Eine Notwendigkeit um Sektengründer oder Gruppenleiter in einer totalitären Organisationsstruktur zu sein ist demnach eine gewisse Lernwilligkeit und Gleichzeitig der Versuch diese Lernwilligkeit vom einfachen Fußvolk fernzuhalten. Ein Elitedenken.

Und jede Bestrebung des Fußvolkes sich Bildung oder wahre Informationen zu verschaffen muß somit unterdrückt werden, um sich selbst keine unnötige Konkurrenz zu erschaffen oder sich unter Gleichen wiederzufinden. Eine schreckliche Vorstellung für jemanden mit Elitedenken.

Da diese Art von Menschen, erstmal einige kleine psychologische Tricks lernen, wie der Gebrauchtwagenverkäufer oder der Lebensversicherungsvermittler werden gröbere Gewalt oder besser rufmordende Äußerungen erst eingesetzt, wenn der eigene Stand gefährdet ist.

Der Stand der Wissenden um Manipulationen.

Eine größere Gefahr als Rufmordkampagnen und andere eher dreckige Psychospielchen liegt eher in der Natur dieser art Menschen, da sie selbst eigentlich nichts riskieren wollen und somit vor echten physichen Gewalttaten zurückschrecken.

Deswegen ist hintenrum agieren, intrigieren, sabotieren, weitertragen, in die Welt setzen, der Weg dieser Menschen. Kein Umgang den ein halbwegs aufrechter Mensch lange ertragen kann ohne ein gewisses angewiedert sein zu empfinden.

Nichtdestotrotz kann auch Rufmord oder Isolationsstrategie töten und ist um nichts ungefährlicher als direkte grobe Mordversuche. Besonders wenn diese Mittel bewußt, gezielt und geplant und als Mittel zum Zweck, als Waffe, benutzt werden. Gegen eine Gruppe die sich solcher Methoden routinemäßig bedient um Unliebsame zum Gehorsam zu bringen oder auch auszuschalten, hat man als Einzelner kaum eine Chance.

Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel und manchmal ist es auch von Vorteil auf niemanden Rücksicht nehmen zu müssen, da auch Angehörige oder Freunde Ziel einer solchen Gruppierung werden können. Schwächen, Neigungen sowie Beziehungen werden eben ausgenutzt. Jedes Mittel ist recht. Gewissensbisse oder Rücksichten sollte niemand erwarten.

Wer sich mit ausgebildeten Weltverbesserern anlegt, sollte über eine gute Ausbildung verfügen oder einfach mal mit der Ausbildung angfangen. Bedacht werden sollte das totalitäre Organisationen und eben totalitär ausgerichtete Menschen gegen Argumente, Logik, Diskussionen immun sind.

Logik, freie Diskussion, freier Meinungsaustausch wird vielmehr als Freveltat gewertet, eben weil Totalitarismus jeder Art nicht mit Logik oder freiem Meinungsaustausch zu verteidigen ist.

Unter Ausbildung verstehe ich den Versuch sich mit gängigen Psychotricks und Vorgehensweisen dieser ehrenwerten Gesellschaften vertraut zu machen. Ohne sie selbst auch anzuwenden zu wollen. Einfach ist es nicht.

Das ist die Welt des Glaubens für das Fußvolk und die Welt des Wissens um Manipulation, auch Massenmanipulation der Führungs- Elite- oder Priesterklasse.

[ Erstellt/geändert: 2004-10-23 ·  ·  Kategorie: ]

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